Am Montag den 01. Dezember fand der zweite Teil des Workshops der Initiative Intersektionale Pädagogik in den Räumlichkeiten von Lambda Berlin-Brandenburg statt. Wir diskutierten über drei Stunden hinweg sowohl in Kleingruppen als auch in großer Runde.

Dabei stellten wir fest, dass Lambda als Schutzraum für so viele LSBTIQ Jugendliche wie möglich ein Wunsch ist, den wir alle teilen, über dessen Umsetzung aber noch viel nachgedacht werden muss. So bemerkten wir ja bereits im ersten Workshop, dass beispielsweise Zeit, Geld, bauliche und sprachliche Barrieren Hindernisse für unser Engagement darstellen können. Auch die Befürchtung vor rassistischer Diskriminierung in unserem Verein kann ein Grund sein, der Menschen von Lambda fernhält.
Gegenseitige Wertschätzung unseres Engagements war ebenfalls ein Thema, dass uns beschäftigte. Es gab verschiedene Ideen, wie eine Lobwand aufzustellen und regelmäßige Brunches für alle Ehren- und Hauptamtlichen zu veranstalten, um uns gegenseitig Anerkennung entgegenzubringen und zu motivieren, weiter engagiert und aktiv zu bleiben.

Bis Mitte Januar wird bei Lambda nun eine Wand der Wünsche aufgestellt werden, bei der wir weiter sammeln, wie wir Lambda verändern möchten. Auch geplant ist es, offizielle Spielregeln für alle ersichtlich festzuhalten, um transparenter zu machen, wie Lambda funktioniert.

Wir danken I-Päd sehr für ihre wertvolle Unterstützung und freuen uns darauf, im neuen Jahr weiter an der Offenheit von Lambda zu arbeiten!