Am Montag hatten wir zwei Referent_innen der Initiative für intersektionale Pädagogik (i-Päd) zu Besuch!

In einem dreistündigen Workshop besprachen wir in einer Runde von etwa 20 Ehrenamtlichen, Praktikant_innen, Honorarkräften und der in&out Projektkoordinatorin Lisa Müller, was Lambda für uns bedeutet und was uns an der Vereinsstruktur fehlt. Wir sprachen darüber, welche Veränderungen wir uns wünschen würden, um Lambda für ein breiteres Publikum zu öffnen und die Angebote mehr queeren und_oder LSBTI Jugendlichen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen zugänglich zu machen.

Die Referent_innen von i-Päd motivierten uns durch kritische Fragen, uns mit ausgesprochenen und unausgesprochenen Regeln bei Lambda auseinanderzusetzen. So stellten wir fest, dass Menschen, die z.B. sehen können, Deutsch sprechen und finanzielle Sicherheit haben, die Angebote von Lambda umfangreicher nutzen können. Wir konnten uns gegenseitig auf Hürden für die Beteiligung bei Lambda hinweisen, auf die wir bisher nie geachtet hatten und uns hoffentlich ein bisschen mehr sensiblisieren für die unterschiedlichen Voraussetzungen, die Menschen mitbringen.

Mit einer spannenden und interessanten Methode wurde uns dann noch einmal mehr verdeutlicht, wie unausgesprochene Regeln und festgefahrene Strukturen Ausschlüsse verursachen und die Beteiligung von Menschen im Verein erschweren können.

Wir sind sehr gespannt auf die Fortsetzung des Workshops nächste Woche.