Die African Refugees Union (ARU), eine Organisation für Flüchtlinge aus afrikanischen Ländern hat am 31. August eine Solidaritätsdemonstration für Lesben, Schwule, Trans*, Inter* und Queers in Uganda veranstaltet. Sie forderten vom ugandischen Parlament, ein wegen Verfahrensfehlern Anfang des Monats für ungültig erklärtes Gesetz gegen Homosexuelle nicht erneut ins Parlament einzubringen.

„Dieses Gesetz, das auf einem entsprechenden, aus der Kolonialzeit stammenden Gesetz basiert, institutionalisiert Diskriminierung und Hass in der Gesellschaft, indem es zur Verfolgung von- und Brutalität gegen LGBTQI-Personen aufhetzt“, argumentierten die Organisatoren. „Wir verurteilen das Parlament und die Gesetzgeber_innen von Uganda dafür, das Anti-Homosexuellen-Gesetz erneut zur Unterzeichnung vorzulegen. Wir fordern sie dazu auf, Ugandas Verfassung und Strafgesetz zu ändern. Gleiche Rechte für LGBTQI’s!“.