Heute am 20. Juni ist World Refugee Day, ein Tag, an dem auf die Lebenssituationen von Menschen aufmerksam gemacht werden soll, die geflüchtet sind.

Wenn Menschen ihren Herkunftsort verlassen, hat das immer Gründe, die nachvollziehbar sind. Ein Grund kann sein, dass ihre sexuelle oder geschlechtliche Identität nicht akzeptiert wird und sie nicht so leben dürfen, wie sie es sich wünschen. Oder dass das politische Engagement gegen Diskriminierung verfolgt wird. Sehr oft sind diese Menschen Jugendliche und junge Erwachsene in unserem Alter.

Wenn Geflüchtete in Europa ankommen, werden sie selten mit einem freundlichen „Herzlich Willkommen“ begrüßt, sondern erleben viele Schikanen und rassistische Ressentiments. Um daran etwas zu ändern, gibt es derzeit in sehr viele Städten in Europa Kämpfe für die Rechte von Refugees. In Berlin engagieren sich Schüler_innen und Studierende zum Beispiel im Refugee Schul- und Unistreik und planen derzeit eine große Demo am 1.07.14.

Dass viele Menschen sich auch in den LGBTQ-Szenen nicht willkommen fühlen, hat auch mit Rassismus zu tun, der in Deutschland und Europa eine lange Tradition hat. Eine spannende Debatte dazu findet ihr im „Migazin„. Viel Spaß beim Lesen und einen schönen World Refugee Day für euch!